AEK
Arbeitskreis Engagierter Katholiken in CDU und CSU
Wir, engagierte Katholiken in Politik und Gesellschaft, melden uns
zu Wort aus Sorge um die Unionsparteien in Deutschland.
Wir sind Menschen verschiedenster beruflicher wie geografischer
Herkunft, die sich zur CDU/CSU ebenso wie zu ihrem katholischen
Glauben bekennen.
Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, die Chancen für eine Politik
aus christlicher Verantwortung in Deutschland zu verbessern.
Es ist uns ein Anliegen, katholische Wähler zurück zu gewinnen,
die sowohl der CDU als auch der CSU zunehmend den Rücken
kehren; durch Wahlenthaltung oder Abwanderung zu anderen
Parteien. Es ist uns nicht gleichgültig, dass die Unionsparteien in
den vergangenen Jahren mehr als drei Millionen Wähler verloren
haben. Uns lässt es nicht unberührt, dass die Unionsparteien in den
vergangenen Jahren auch eine große Zahl überzeugter Mitglieder
verloren haben.
Selbstverständlich stehen wir für eine konfessionsübergreifende
Ökumene. Wir stehen ein für ein klares und erkennbares Miteinander
von evangelischen und katholischen Christen in der Politik. Wir
stehen für Toleranz und Wertüberzeugungen.
Deshalb wird jetzt, zu Beginn der neuen Legislaturperiode, dieses
Signal an alle engagierten Katholiken inner- und außerhalb der Partei
notwendig. Deshalb brauchen auch katholische Christen bundesweit
ein Forum in CDU und CSU.
Wir sind bereit, uns für christliche Werte einzusetzen und plädieren
für einen konstruktiven Wettbewerb der Ideen und Überzeugungen.
Der AEK steht für katholische Weite, ökumenische Partnerschaft und
paritätische Mitgestaltung.
Wir laden alle engagierten Katholiken, denen die Zukunft Deutschlands
nicht egal ist, zur Mitarbeit ein.
Lassen Sie uns als Katholiken über das „C“ in der CDU und CSU
sprechen!
Machen Sie mit im AEK!
Der AEK: eine klare katholische Stimme in CDU und CSU!
finden Sie unsere Presseerklärung vom 16.11.2009
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finden Sie unseren Gründungsaufruf vom 15.11.2009
© AEK/CS
finden Sie die Kontaktdaten unseres Sprecherteams
Spiegel: “Es ist etwas im Gange in der Union" (29.01.2010)
“Ein Tabu bricht”, kommentiert Christoph Schwennicke heute bei
SpiegelOnline zur Diskussion um das Profil der CDU nach ihrer
Berliner Erklärung”, die der AEK neben vielen anderen Stimmen in
und außerhalb der Partei als unzureichend empfunden hatte. Er stellt
AEK-Sprecher Martin Lohmann in eine Reihe mit dem Chef der CDU-
Mittelstandsvereinigung (MIT) und der Präsidentin des Bundes der
Vertriebenen, Frau Erika Steinbach MdB, und ermutigt diese,
weiterhin die richtigen Fragen an ihre Partei zu stellen.
Herr Schwennicke ist zuzustimmen, wenn er konstatiert: “Es ist etwas
im Gange in der Union.”
Ockenfels:”Neue Rechtspartei immer noch reale Gefahr”
(28.01.2010)
Der AEK-Mitbegründer Prof. Dr. Wolfgang Ockenfels fordert die CDU
zu einem konservativeren Profil auf. In einem Interview mit der
“Jungen Freiheit” stellt er klar, dass eine CDU ohne “C” für ihn nicht
denkbar sei:
Der AEK sehe die “Berliner Erklärung”, die die CDU vor zwei Wochen
verabschiedet hat, kritisch, da in ihr die Frage nach der C-Identität der
Partei nur unzureichend aufgegriffen worden sei. Ockenfels vermisst
“eine selbstkritische Bilanz”, die “nach dem schlechten Abschneiden
der CDU bei den letzten Wahlen” fällig gewesen wäre.
Wolfgang Bosbach im Rheinischen Merkur: “Keine Rolle
rückwärts” (22.01.2010)
“’C’ auf Tauchstation”, titelt der Rheinische Merkur in seiner aktuellen
Ausgabe und thematisiert insbesondere die Notwendigkeit eines
Katholischen Arbeitskreises in der CDU und CSU. In dem Artikel, den
Sie hier herunterladen können, äußert sich etwa der Vorsitzende des
Innenausschusses des Deutschen Bundestages, Wolfgang Bosbach
MdB, wie folgt:
„Es gibt offensichtlich Leute in der CDU, die ernsthaft der Ansicht
sind: Achtung, hier gibt es eine Basisinitiative, die die Rolle rückwärts
will. Davon kann jedoch keine Rede sein. Anstatt dass man sagt: Es
ist schön, dass hier engagierte Katholiken mitarbeiten, zucken einige
zusammen, als sollte Unheil organisiert werden.“
“Mehr Selbstkritik und weniger Eigenlob”: AEK formuliert
zehn Thesen zur “Berliner Erklärung” (21.01.2010)
In einer von AEK-Mitbegründer Prof. Dr. Wolfgang Ockenfels und
AEK-Sprecher Martin Lohmann formulierten Erklärung mahnt der
AEK den überfälligen Dialog der Parteispitze mit seinen Mitgliedern
an. Der Verlust vieler Stammwähler verlange nach Antworten, die die
neue programmatische Erklärung der Partei (noch) nicht biete.
Lohmann kündigt eine “Bonner Erklärung” an, die die notwendigen
Antworten liefere. Die Erklärung lesen Sie bitte hier.
ältere Meldungen lesen Sie hier
FAZ: “Ein Kontrast zur herrschenden durchsexualisierten
Diktatur des Relativismus” (06.02.2010)
Die Diskussion um den Mißbrauchsskandal am Canisiuskolleg hält
an. AEK-Sprecher Martin Lohmann zeigt in einem Kommentar für die
Wochenendausgabe der FAZ auf, warum diejenigen, die sich
nunmehr mit pauschalen Schuldzuweisungen an das “System Kirche”
in der Öffentlichkeit melden, es sich viel zu leicht machen.
“Sexuallehre der Kirche ist nicht verantwortlich für
Vorgänge im Canisiuskolleg” (03.02.2010)
Der AEK weist in seiner jüngsten Pressemitteilung vereinzelt
erhobene Vorwürfe zurück, die Sexuallehre der Kirche sei zumindest
mitursächlich für den am Jesuitengymnasium Canisiuskolleg in Berlin
bekannt gewordene Missbrauchsskandal. AEK-Sprecher Lohmann
erinnert in einem Exklusivkommentar auf der Seite www.kathnews.de 
an die „Theologie des Leibes“ Johannes Paul II. , diese sei
“wesentlich weiter als manche selbsternannten Kritiker der Kirche, die
ihrerseits noch allzu sehr verklebt zu sein scheinen in einer säkularen
Sexualleere (!), die sich mit Fleischeslust und allenthalben erlaubter
Triebbefriedigung zu begnügen können glaubt und in niederer Erotik
die Kostbarkeit wirklich verantwortlich gelebter Sexualität zu
ertränken sucht. Das aber wird dem Anspruch des Menschen nicht
gerecht, dem ein ebenso wertvolles wie zerbrechliches Gut im besten
Sinne des Wortes anvertraut ist.”