Deutschlandfunk: “Frau Merkel ist Parteivorsitzende und
nicht Staatsratsvorsitzende" (14.01.2010)
In einem vielbeachteten
Interview mit dem Deutschlandfunk hat AEK-
Sprecher Martin Lohmann eine lebendige Streitkultur in CDU und
CSU angemahnt. Es gebe derzeit eine Art vorauseilende Ängstlichkeit
vor Bundeskanzlerin Merkel, sagte Lohmann im Deutschlandfunk. Auf
der Klausurtagung des CDU-Bundesvorstands müsse es deshalb
CDU nach ihrem Profil und interviewt hierzu den AEK-Sprecher.
“Tagespost: CDU sucht ihr Profil” (12.01.2010)
tigen Ausgabe der in der CDU geführten Debatte um ein klareres
Profil und die christliche Ausrichtung der CDU und CSU. In einem
Interview mit dem AEK-Sprecher Martin Lohmann auf der Titelseite
des Blattes sagt dieser zum Thema: “Wer zu weit links fischt,
könnte aus dem Boot fallen.”
Lohmann im Deutschlandfunk: AEK will mitmachen!
(18.01.2010)
Karin Strenz und AEK-Sprecher Martin Lohmann Einigkeit, dass zu
einer lebendigen Diskussionskultur in der CDU und CSU auch der
Beitrag engagierter Katholiken gehört. Lohmann betonte, dass der
AEK kein Monopol für die Vertretung der Katholiken innerhalb der
Unionsparteien beanspruche. Es gebe aber eine zunehmende
“vorauseilende Ängstlichkeit” in den Führungszirkeln, die nicht
verstünden, dass man vor engagierten Katholiken keine Angst haben
müsse: “Wir haben keine Angst vor der Lebendigkeit in dieser Partei,
damit sie Volkspartei bleibt.”
PUR-Magazin: Christdemokraten oder CDUle(e)r?
(08.01.2010)
Das katholische
“PUR-Magazin” stellt sein aktuelles Heft unter das
Motto “Keine Experimente - CDU”. Das Titelbild erinnert an das
gleichnamige CDU-Wahlplakat aus dem Jahr 1957. Bei der
Bundestagswahl erreichte die CDU seinerzeit 50,2 % und damit die
absolute Mehrheit.
Magazin ausführlich über den AEK und stellt dem AEK-Sprecher
Martin Lohmann nachlesenswerte “7 Fragen”.
Der Spiegel erkennt einen “Kampf der Kulturen”
(11.01.2010)
Die Linksverschiebung der CDU stelle eine “riskante Operation” dar,
über den AEK und zitiert AEK-Sprecher Martin Lohmann, dass viele
katholische CDU-Mitglieder “ein Gefühl der Verlorenheit” beschlei-
che. Die Union brauche “eine klar erkennbare Verankerung in christ-
lichen Werten”.
In einem ausführlichen Interview mit dem Münchener Erzbischof Dr.
Reinhard Marx rät dieser der CDU, verstärkt christliche Grundsätze
zu beachten: “Jesus Christus sollte im Grundsatzprogramm
zumindest Erwähnung finden”. Marx forderte die CDU-Führung dazu
auf, die Gründung des AEK innerhalb der Union ernst zu nehmen:
„Die Gründung drückt jedenfalls das Gefühl aus, dass eine wichtige
Strömung innerhalb der Partei zu wenig Gehör findet.“
N-TV “Das Ende der Konservativen..." (14.01.2010)
...titelt unseres Erachtens etwas übereilt der Nachrichtensender N-TV
CDU nach der “Berliner Erklärung” auf seiner Webseite. Über den
AEK heißt es dort:
“Nicht einmal einen eigenen Arbeitskreis haben Konservative in der
Union. Während die Wirtschaftsliberalen sich in der Mittelstandsverei-
nigung zusammengefunden haben und die Christlich-Sozialen in der
Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft, gibt es für die
Konservativen keine innerparteiliche Lobby. Ein paar Katholiken
wollen das ändern, doch stoßen sie bei der Parteiführung nicht
gerade auf Begeisterung. Dass es die Initiative für einen "Arbeitskreis
engagierter Katholiken in der Union" (AEK) überhaupt gibt, sagt
einiges aus über die Rolle der bekennenden Konservativen in der
Partei. Allerdings sind es die Konservativen von gestern,
die sich hier verbinden wollen - jene, denen gern die Silbe "erz-"
vorangestellt wird: erzkatholisch, erzkonservativ.”
Bleibt zu ergänzen, dass der AEK sich nicht als “von gestern” sieht,
sondern als überaus modern. Was zu beweisen sein wird
“Welt” mißversteht Bischofswort (25.01.2010)
“Erzbischof Zollitsch geht auf Distanz zum konservativen Arbeitskreis
Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz in dem Interview am
Sonntag, das Redakteur Facius geführt hatte, genau dies nicht getan,
vielmehr betont:
"Ich mische mich nicht in Strukturfragen der CDU ein. Anscheinend
besteht ein Bedürfnis in Bezug auf den Arbeitskreis. Dessen
Aktivitäten sollten aber den breiten Dialog der Kirche mit der Partei
nicht beeinträchtigen."
Das liest sich doch schon ganz anders, oder? Wieso behauptet die
“Welt” dann das Gegenteil? Diese hatte übrigens
am 20.01.2010 die
Zehn Thesen zur Berliner Erklärung des AEK dokumentiert.
Der Vorstand tagt... (16.01.2010)
Eine bemerkenswerte Zusammenfassung der CDU-Vorstandsklausur
umstrittenes Thema. Die Antwort auf aktuelle Herausforderungen
könne nicht darin bestehen, "wie schön es in den 50er Jahren war",
soll die CDU-Vorsitzende gesagt haben. Das zumindest kann auf den
AEK nicht zielen, der dies nicht fordert und nie fordern wird. CDU-
Vize Annette Schavan nannte Interview-Äußerungen des Vorsitzen-
den Martin Lohmann eine "Sauerei". Lohmann hatte nach Schavans
Wahrnehmung wohl Merkel als "Staatsratsvorsitzende" verunglimpft.
Wer dies behauptet, bewegt sich allerdings haarscharf an der Grenze
zur Verleumdung, denn der AEK-Sprechers Martin Lohmann hatte
gerade gesagt, Merkel sei keine Staatsratsvorsitzende, wie in der
Meldung direkt unter dieser noch einmal nachvollzogen werden kann.
Eines wird an solchen Verbalradikalismen deutlich: wer keine
Argumente hat, greift zur bewußten Sachverhaltsverdrehung. Einer
Spitzenpolitikerin ist solch wurstiges Verhalten aber eigentlich
unwürdig.
“Mehr Selbstkritik und weniger Eigenlob”: AEK formuliert
zehn Thesen zur “Berliner Erklärung” (21.01.2010)
In einer von AEK-Mitbegründer Prof. Dr. Wolfgang Ockenfels und
AEK-Sprecher Martin Lohmann formulierten Erklärung mahnt der
AEK den überfälligen Dialog der Parteispitze mit seinen Mitgliedern
an. Der Verlust vieler Stammwähler verlange nach Antworten, die die
neue programmatische Erklärung der Partei (noch) nicht biete.
Lohmann kündigt eine “Bonner Erklärung” an, die die notwendigen
Antworten liefere. Die Erklärung lesen Sie bitte
hier.