AEK Arbeitskreis Engagierter Katholiken in der CDU Internationale Auszeichnung für “Interreligiösen Dialog” für AEK-Sprecher Martin Lohmann    Footer Text: Lorem ipsum dolor © AEK/CS ältere Meldungen lesen Sie hier Informationen zum Thema AEK und CSK finden Sie hier. AEK zu CDU-Kurs: Lücke schnell schließen! (31.05.2010) Der AEK erwartet, dass die in der CDU durch den Rückzug des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch entstehende Lücke bald geschlossen werde. „Ähnlich wie Friedrich Merz stand Koch für eine wertorientierte und berechenbare wirtschaftspolitische und im besten Sinne konservativ- bürgerliche Kompetenz“, sagte AEK-Sprecher Martin Lohmann dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Diese Lücke werde „nicht leicht zu schließen sein, muss aber dringend und rasch geschlossen werden. Alles andere käme einem Offenbarungs- eid der Partei gleich, den sie sich weder leisten kann noch leisten darf.“ Zu befürchten seien „existenzielle Irritationen“. Die CDU, so Lohmann weiter, brauche dringend „profilierte Konservative, die immer wieder auf den unverwechselbaren Kern dieser Partei und der damit verbundenen menschen- gerechten Politik aus christlicher Verantwortung verweisen“. Deshalb sei mit Kochs Abgang „ein äußerst kritischer Punkt für unsere Partei erreicht“. Insbesondere bei vielen Jüngeren in der Union sieht Lohmann eine große Sympathie für konservatives Gedankengut. Nach neuesten Erhebungen sind im AEK rund 30% der Mitglieder unter 35 Jahren alt. AEK im Gespräch mit CDU-Generalsekretär (27.05.2010) Vertreter des AEK trafen sich am Mittwoch in der Berliner CDU-Zentrale mit CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe. AEK-Sprecher Martin Lohmann zeigte sich zufrieden mit dem mehr als zweistündigen Gespräch. Es gebe ein hohes Interesse der Parteiführung an einer Zusammenarbeit mit dem AEK und an einer Einbindung der Konservativen in der CDU. Der CDU-Generalsekretär wiederholte seine Aussage, dass er jede Initiative begrüße, die konstruktiv in der CDU mitarbeiten wolle. Beide Seiten vereinbarten, den Dialog fortzusetzen. Der Wunsch des Arbeitskreises, auch mit der Parteivorsitzenden Angela Merkel zu sprechen, bleibe bestehen, sagte Lohmann. AEK-Sprecher Martin Lohmann erhält die internationale Auszeichnung für „Interreligiösen Dialog“ des Weltverban- des katholischer Presse (UCIP), wie dieser nunmehr in Genf mitteilte. Die katholische Weltunion der Presse bezeichnet sich als „Weltforum der professionellen Journalisten, Verleger und Medienwissenschaftler in säkularen und religiösen Medien”. . Die Jury würdigt Lohmann mit der Preisvergabe nach eigener Aussage  für sein Buch „Perlenschnur und Rosenkranz“, das im letzten Jahr erschien und das „Menschen, Institutionen und Nationen zusammenführen“ könne, „die noch wenig Verständnis füreinander aufbrächten, weil es ihnen an Wohlwollen und an Kenntnissen voneinander mangele.“ Lohmanns Buch helfe, die Hindernisse zu überwinden und unterstütze die vielfältigen Bemühungen um Frieden und soziale Gerechtigkeit in der Welt. "Mag sein, dass man später einmal rückblickend das erste Jahrhundert des dritten Jahrtausends als eine Zeit bewertet, in der sich Christen und Muslime neu begegneten". Lohmann macht in seinem Büchlein deutlich, dass diese neue Begegnung jedenfalls nicht an engagierten katholischen Christen und erst recht nicht.an Papst Benedikt scheitert, der den Dialog sucht und Kreuz und Halbmond miteinander versöhnen möchte. Denn hinter manchem schnellen Austausch tradierter Bilder und Vorstellungen schlummert ein unglaubliches Potenzial für eine Welt, die mehr und mehr auf den Segen durch die Weltreligionen angewiesen sein wird. Die Befreiung zur Freiheit von Glaube und Vernunft ist nicht nur möglich. Sie ist auch nötig. . AEK: Rufmordkampagne gegenüber Bischof Mixa  (17.06.2010) “Im Moment würde wohl kaum jemand auf die Idee kommen und bei Marx, Mixa und Losinger ausrufen: Seht, wie sie einander lieben”, erklärt AEK-Sprecher Martin Lohmann in einem Interview gegenüber dem katholischen Nachrichten- portal www.kath.net und bedauert, dass sich im Streitfall um den zurückgetretenen Augsburger Bischof Mixa katholische Oberhirten auf öffentlicher Bühne mit Vorwürfen überhäufen. Lohmann spricht von einer Rufmordkampagne: „Weil Bischof Walter Mixa allein schon wegen seiner klaren Haltung zum Lebensschutz und seinem Widerstand gegen die Gender- Ideologie auch in der Bischofskonferenz nicht nur Freunde hat. Mixa war und ist unbequem. Der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs war wohl nichts als eine böse Verleumdung. Jetzt wird offenbar, dass da jemand richtig zerstört werden sollte. Man nennt das Rufmord – oder?“ Lohmann fordert “Gerechtigkeit” und “Umkehr”. AEK: Wulff möge aufhören sich in innere Angelegenheiten der katholischen Kirche einzumischen (29.06.2010) Äußerungen des niedersächsischen Ministerpräsidenten und Bundespräsidentenkandidaten Christian Wulff in der “Bild am Sonntag” vergangenes Wochenende, sorgen für Unmut unter engagierten Katholiken - einen Tag vor der Zusammenkunft der Bundesversammlung.Wulff hatte gegenüber der “BamS” die katholische Kirche gemahnt, eine “stärkere Debatte über die Rolle der Frau und Ämter für Frauen” zu führen. ”Diese Debatte sollte auch den Zölibat nicht aussparen“, sagte Wulff wortwörtlich. Der AEK hält dies, wie das Onlineportal der WAZ-Mediengruppe derwesten.de berichtet, für einen “eklatanten Irrtum” und rät dem CDU-Politiker, sich nicht in innerkirchkiche Angelegenheiten der Katholischen Kirche einzumischen. Holzschnittartige Formulierungen für hochkom- plexe Fragestellungen helfen der derzeit ohnehin stark beschäftigten Katholischen Kirche derzeit nicht, wie AEK- Sprecher Martin Lohmann feststellt: „Den zukünftigen Bundespräsidenten erwarten sicher viele diffizile Themen, aber theologische Fragestellungen gehören erfreulicherweise nicht zu seiner Agenda“, mahnte Lohmann. Der AEK ruft die Mitglieder der Bundesversammlung auf, morgen bei der Stimmabgabe ausschließlich ihrem Gewissen zu folgen.